Heilig Geist-Krankenhaus

Onkologie

Innovative Methoden gegen bösartige Erkrankungen

Die Onkologie der Klinik für Urologie am Heilig Geist-Krankenhaus befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung bösartigen Tumoren, im Wesentlichen der Niere, des Harnleiters, der Harnblase, der Prostata und der Hoden.

Bei einer Operation entfernen wir in der Regel das gesamte tumortragende Organ. In besonderen Fällen können auch Teilorgane oder lediglich der Tumor entfernt werden. Neben der konventionellen offenen Operationsmethode stehen uns immer mehr auch moderne minimal-invasive Verfahren wie die laparoskopischen Operationsmethoden (Schlüsselloch-Technik) zur Verfügung. Wir bieten das komplette Spektrum laparoskopischer Operationen bei urologischen Erkrankungen mit der modernsten OP-Ausrüstung. Unser Team verfügt über sehr fundierte Erfahrungen und kann exzellente Ergebnisse mit diesen minimal-invasiven Verfahren vorweisen.

Im Heilig Geist-Krankenhaus findet auch die robotergestützten DaVinci-Methode zur Behandlung von Prostatakrebs Anwendung. In Deutschland bieten nur wenige Kliniken diese roboterassistierte Operation an – das Heilig Geist-Krankenhaus gehört seit Januar 2010 als damals erste Klinik in Köln dazu. Neben der Operation bietet das Heilig Geist-Krankenhaus alle anderen etablierten Behandlungsformen des Prostatakarzinoms an, so das eine individuelle patientenorientierte Behandlung möglich ist, ohne dass eine Zuzahlung notwendig wäre. Auch neuartige Bestrahlungsverfahren bei Prostatakrebs kommen in unserer Klinik zum Einsatz.


Leistungsspektrum

  • Minimal-invasive Verfahren

    • TUR-Blasenresektion:
      Hierbei werden Anfangsstadien von Blasentumoren mit einer elektrischen Schlinge durch die Harnröhre abgetragen
    • Laserbehandlung von Blasen- und Harnleitertumoren mit dem Biolitec-Laser
    • Endoskopisch-extraperitoneale radikale Prostatektomie" (EERPE) zur vollständigen Entfernung der Prostata bei lokal begrenztem Prostatakarzinom. Diese schonende Methode wurde in den letzten Jahren an unserer Klinik etabliert und wird mittels spezielle mikrochirurgischer Instrumente über einige millimeterkleine Einschnitte durchgeführt. Eine verfeinerte, weiterentwickelte Technik ist die von unseren Operateuren erlernte nervschonende EERPE (nsEERPE), bei der versucht wird, die für die Potenz der Patienten wichtigen Gefäß-Nervenbündel zu erhalten.
    • Robotergestütztes DaVinci-System, ebenfalls zur Entfernung der Prostata bei lokal begrenztem Prostatakarzinom: Diese schonende Methode reproduziert die Handbewegungen des Arztes in Echtzeit und arbeitet mit dünnen elektromechanischen Armen und Instrumenten, die über kleine Öffnungen in den Patienten eingeführt werden.

  • Offene Operationsmethoden über einen Leibschnitt 
  • Bestrahlung, auch in der neueren Form der Bestrahlung vom Körperinneren her (Brachytherapie), bei der die Bestrahlungsquellen z. B. zur Behandlung von Prostatakrebs über eine Hohlnadel in das Organ eingebracht werden. Erfolgt das nur für kurze Zeit (im Sekundenbereich), spricht man von Afterloading, bei der dauerhaften Implantation kleiner Bestrahlungsquellen von der Seed-Implantation
  • Chemotherapie, die durch spezielle Medikamente Krebszellen vernichten soll, z. B. bei Tumorerkrankungen mit Tochterabsiedlungen (Metastasen)
  • Immuntherapie mit körpereigenen Substanzen (Interferon, Interleukin) oder pflanzlichen Stoffen wie dem Mistelextrakt zur Stärkung des Immunsystems im Kampf gegen die Tumorzellen
  • Schmerztherapie zur Erreichung von Schmerzfreiheit bei tumorbedingten Schmerzen, ohne dass der Patient durch Nebenwirkungen der Medikamente (Müdigkeit, Verdauungsstörungen, Übelkeit etc.) beeinträchtigt wird. 
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Cellitinnen
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