Heilig Geist-Krankenhaus

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Anästhesie - Intensivmedizin - Schmerztherapie

Gut versorgt rund um die Operation

Die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Heilig Geist-Krankenhaus bietet Patienten aller Fachabteilungen des Hospitals bei Operationen und diagnostischen Eingriffen vielfältige Narkose- und Regionalanästhesieverfahren nach modernsten Standards. Welche Form der Anästhesie zum Einsatz kommt, hängt vor allem von der Art des Eingriffs ab. Wir entscheiden das in enger Zusammenarbeit mit dem Operateur. Dabei berücksichtigen wir so weit wie möglich die Wünsche des Patienten.

Während wir kleine Eingriffe im Bereich der Haut unter einer lokalen Betäubung durchführen, erfordern größere, belastende Eingriffe häufig eine Vollnarkose. Weitere Möglichkeiten sind Leitungsanästhesien mit gezielter Unterbrechung der Nervenbahnen in einer Körperregion oder die Unterbrechung der Schmerzleitung im Bereich des Rückenmarks, z. B. die bekannte Periduralanästhesie (PDA) in der Geburtshilfe.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Klinik für Anästhesie ist es, akute oder chronische Schmerzen zu behandeln (Analgesie). Die Medizin hat heute zahlreiche Möglichkeiten, Schmerzen zu lindern und dem Patienten unnötige Schmerzen zu ersparen. Besonders Tumorkranke sind auf eine ständige schmerzlindernde Behandlung angewiesen.

Wir führen die allgemeine Schmerztherapie unserer stationären Patienten gemäß den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation auch mit invasiven Methoden durch, gerade bei Tumorschmerzpatienten. So behandeln wir über 1.000 Patienten jährlich im Anschluss an die Operation mit dem Periduralkatheter. Dieser dünne Kunststoffschlauch (Katheter) wird unter örtlicher Betäubung am Rücken eingelegt und endet an der Wirbelsäule kurz vor dem eigentlichen Rückenmarksraum. Über den Katheter werden Medikamente verabreicht, die auf Nervenstrukturen wirken und dadurch schmerzlindernd sind.

Außerdem ist die organisatorische Leitung der interdisziplinären Intensivstation mit 12 Betten (6 Beatmungsplätze invasiv - nicht invasiv) inklusive der Punktionstracheotomie, des invasiven haemodynamischen Monitorings (PiCCO) und des Nierenersatzverfahrens (CVVHDF) eine weitere Schwerpunktaufgabe der Anästhesie. Dazu ist rund um die Uhr einer unserer Anästhesieärzte auf der Intensivstation eingesetzt. Die Überwachung der Patienten mit Langzeitbeatmung findet bei uns nach gesicherten wissenschaftlichen Kriterien auf einem hohen internationalen Niveau statt.

Leistungsumfang

  • Narkose und Regionalanästhesien
  • Schmerztherapie
  • Organisatorische Leitung der interdisziplinären Intensivstation
  • Rückenmarksnahe Anästhesien zur schmerzarmen Geburt
  • Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

 

Die Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie ist DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Verantwortlicher Arzt

Chefarzt

Priv.-Doz.
Dr. Stefan Weber 

Facharzt für Anästhesiologie,
Intensivmedizin,
Spezielle Schmerztherapie,
Notfallmedizin

stefan.weber1@
cellitinnen.de

Blutvergiftung - häufig unterschätzt

Den Beitrag aus der Medizinzeit der Lokalzeit Köln / Bonn vom 13.09.2012 können Sie hier ansehen.

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