In den USA ist es bereits Standard: Die roboterassistierte Prostata-Operation mit einem „Da Vinci“. In Deutschland sind es lediglich 15 Kliniken, die diese OP-Methode anbieten – Das Heilig Geist-Krankenhaus gehörte als erste Klinik in Köln dazu.
Die roboterassistierte Prostata-Entfernung ist als Ergänzung zur konventionellen Laparoskopie eingeführt worden. Die „Da Vinci“-Operation verbindet die Vorteile eines laparoskopischen Eingriffes mit denen der offenen Schnittoperation. Dabei wird ein vierarmiger Roboterassistent vom Chirurgen manuell gesteuert. Die Bewegungsmöglichkeiten der Instrumente sind der menschlichen Hand nachempfunden, eine spezielle Telemanipulator-Technologie verfeinert zusätzlich die Handgriffe und sorgt für den absolut präzisen Einsatz der mikrofeinen Instrumente. Eine Hochleistungs-3D-Optik ermöglicht die räumliche Darstellung des OP-Feldes in einer bis zu 10-fachen Vergrößerung.
Die Vorteile der Methode liegen auf der Hand: Bei der „Da Vinci-Operation profitiert der Patient von einem kleineren Gewebetrauma, früherer Kontinenz, einer hohen Potenzrate und einer meist schnellen Rekonvaleszenz. Dadurch ist die Mobilität des Patienten nach der Operation zeitnah wieder hergestellt und seine Rückkehr in den Alltag erfolgt entsprechend leichter.